Dienstag, 28. April 2015

Die arg gebeutelten Energieversorger

Das Jahr 2014 war für die deutschen Stromversorger RWE, EnBW und E.on sowie für den schwedisch-deutschen Konzern Vattenfall kein ersprießliches Geschäftsjahr. Statt Gewinne gab es meist nur Verluste, was seine Ursache in den fallenden Börsenstrompreise hatte. Darüber hinaus drückten alle Unternehmen erhebliche lang- und kurzfristige Schulden, insbesondere wegen hoher Abschreibungen bei den konventionellen Kraftwerken. Damit fehlte es an Investitionen für den Umbau der Stromerzeugungsflotte, vor allem in Richtung der kostspieligen off-shore-Windparks. Bei allen Konzernen fiel der Aktienkurs und es ist eine offene Frage, wann es dort zu einer Umkehr kommen wird.




RWE: In prekärer Lage

Die RWE ist einer der fünf führenden Strom- und Gasanbieter in Europa. Mit ihrem Know-how bei der Gewinnung von Braunkohle, der Stromerzeugung aus Gas, Kohle, Kernkraft und regenerativen Quellen, dem Energiehandel sowie der Verteilung und dem Vertrieb von Strom und Gas ist der Konzern auf allen Stufen der Wertschöpfungskette tätig. Gemessen am Absatz, ist RWE in Europa die Nr. 3 beim Strom und die Nr. 5 beim Gas.

Dennoch: das Unternehmen RWE steckt in der Krise. Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien verdienen die Gas- und Kohlekraftwerke zu wenig Geld; ein Teil der Kraftwerke ist nicht mehr wirtschaftlich. An den wichtigsten Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2014 lässt sich dies (im Vergleich zum Vorjahr 2013) gut ablesen: der Umsatz ist auf 48 Milliarden Euro (im Vergleich zu 52 Mrd. in 2013) gesunken. Das nachhaltige Nettoergebnis reduzierte sich auf 1,282 Mrd. Euro (2013: 2,314 Mrd.). Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich 2014 auf 28,220 Mrd. Euro gegenüber 21,861 in 2013. In etwa gleich blieben die langfristigen Schulden mit 46,324 Mrd. Euro. Kein Wunder, dass der Personalstand von 64.896 auf 59.784 in 2014 abgebaut werden musste. Marktzinsbedingt mussten auch die Rückstellungen für die (zu üppigen?) Pensionen angehoben werden.

Die Erosion der Kraftwerksmargen hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt. Als Peter Terium, der Vorstandsvorsitzende der RWE AG, im Sommer 2012 sein Amt antrat, handelte die Megawattstunde Strom am deutschen Terminmarkt noch mit 49 Euro; aktuell liegt der Strompreis nur noch bei 32 Euro. Bleibt es bei diesem Preisniveau, wird "RWE Generation" trotz aller Effizienzverbesserungen, in nicht allzu ferner Zukunft einen betrieblichen Verlust ausweisen. Nicht unwahrscheinlich ist, das sich der Strompreis noch weiter nach unten bewegt.


RWE-Hauptverwaltung in Essen
(Turm verkauft und zurück geleast)

Aber Gas- und Kohlekraftwerke werden weiterhin gebraucht. Ohne diese Anlagen entstünden regelmäßig Versorgungslücken, nämlich, wenn der Wind nicht weht und, wenn die Sonne nicht scheint. Denn Wind- und Solarstrom sind nun mal nicht auf Knopfdruck verfügbar. Deshalb setzt sich RWE energisch für den sogenannten Kapazitätsmarkt ein. Nach diesem Modell erhalten Stromerzeuger auch dafür eine Vergütung, dass sie Kraftwerke betriebsbereit halten, die jederzeit bei Engpässen hochgefahren werden können. So, wie auch Fußballspieler bezahlt werden, wenn sie auf der Ersatzbank sitzen, aber einsatzbereit sind, falls Spieler auf dem Platz ausfallen sollten. In Großbritannien, Frankreich und neuerdings Polen ist man diesen Weg schon gegangen. Das Bundeswirtschaftsministerium lehnt dieses Modell bislang ab, da es bei der Energiewende keine weiteren Subventionen gestatten möchte.

Ein Top-Thema auf der politischen Agenda in Deutschland ist gegenwärtig der Klimaschutz. Damit der Ausstoß von CO2 um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 gemindert wird, sollen eine Reihe von Kohlekraftwerken abgeschaltet bzw. mit einer Klimasteuer belegt werden. RWE fürchtet erhebliche Strukturumbrüche insbesondere bei der Braunkohle. Ein vorzeitiges Aus der Braunkohle würde den Verlust dieser sicheren, kostengünstigen und subventionsfreien Energiequelle bedeuten, worunter auch die Versorgungssicherheit insgesamt zu leiden hätte. Inzwischen warnen auch die Gewerkschaften mit Demonstrationen vor dem "sozialen Blackout ganzer Regionen" und dem Verlust von bis zu 100,000 Arbeitsplätzen.

Um RWE mittelfristig wieder auf Wachstumskurs zu bringen, will sich der Vorstand vorrangig auf die drei Felder erneuerbare Energien, Netzgeschäft und Vertrieb konzentrieren. In der Nordsee und an der walisischen Küste sollen große Windparks entstehen, und zwar im Verbund mit solventen Partnern. Damit werden Risiken und Kosten auf mehrere Schultern verteilt. Bei der Umsetzung der Energiewende kommt dem Stromnetz eine Schlüsselrolle zu. Mehr als 300.000 Stromerzeugungsanlagen auf der Basis erneuerbarer Energien sind aktuell an das RWE-Netz angeschlossen und jedes Jahr werden es mehr. Eine Milliarde Euro pro Jahr soll in den Erhalt und den Ausbau dieser Netze investiert werden, wobei ein auf Jahre festgelegter regulatorischer Rahmen stabile Renditen (qua Subvention!) garantiert. Schließlich will man den 23 Millionen Strom- und Gaskunden zukünftig innovative Produkte und Dienstleistungen via Internet, z. B. Smart-Home etc, anbieten.

Trotzdem: das Marktumfeld bleibt schwierig und wird sogar noch schwieriger werden. Die Krise der konventionellen Stromerzeugung wird auch weiterhin die Ertragslage von RWE prägen. Der Betriebsgewinn könnte in diesem Jahr nochmals um zehn Prozent sinken. Der Vorstand hat für diesen Fall bereits eine Änderung seiner Dividendenpolitik angekündigt, um die nötigen Investitionen zu ermöglichen. Die Kommunen in NRW, welche die RWE-Dividenden zum Ausgleich ihrer Haushalte brauchen, werden dies nicht gerne vernommen haben.

EnBW:  Weiter im Sinkflug

Eigentlich hätte ein kleiner Raum in Karlsruhe genügt, um die diesjährige Aktionärsversammlung des Stromriesen Energie Baden-Württemberg (EnBW) abzuhalten. Denn 46,75 Prozent aller Aktien befinden sich im Besitz der Landesgesellschaft "Neckarpri" und weitere 46.75 % gehören dem Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke "OEW", einem Zusammenschluss von 9 Landkreisen. Die Chefs dieser beiden Großaktionäre, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Landrat Heinz Seiffert, hätten (zusammen mit Vorstand und Aufsichtsrat) die Hauptversammlung vermutlich in 1 bis 2 Stunden hinter sich gebracht.

Aber das wäre natürlich nicht im Sinne der allermeisten Kleinaktionäre gewesen, deren "Streubesitz" sich immerhin auf stattliche 0,39 % beläuft. Meist sind es betagte ältere Badenwerker, die es genießen, einmal im Jahr von ihrer früheren Firma bewirtet zu werden. Sie erfreuen sich an den angebotenen Würsteln sowie (vegetarischen) Grünkernhamburgern und lassen die alten Zeiten hochleben. Wie bei früheren Anlässen dieser Art, mischte sich auch diesmal ein veritabler ehemaliger Staatsrat und Badenwerksvorstand unter den Kreis der Ehemaligen.

Die winzige Dividende von 69 Cent pro Aktie veranlasste nicht wenige Rentner zu einem Nachschlag in Form der angebotenen "Naturalien", aber selbst diese war noch zu üppig angesichts der Finanzlage des Konzerns. Die EnBW fuhr im Berichtszeitraum 2014 nämlich keinen Gewinn, sondern einen Verlust von 387,6 Millionen Euro ein und finanzierte die Dividende gewissermaßen aus der Substanz zu Lasten der Investitionen. Diese werden aber zur gewollten Umsteuerung des Konzerns auf erneuerbare Energien, wie Windparks, benötigt. Dafür ließ sich der Vorstand einige "Tricks" einfallen. Zum einen das rigorose Sparprogramm "Fokus", welches den Mitarbeiter etwa eine Milliarde Euro pro Jahr abringt; zum anderen durch den Verkauf von Tafelsilber, zum Beispiel großen Anteilen an den gerade gebauten Windparks, wie "Baltic 2". Das hat zur Folge, dass das Geschäftssegment Stromerzeugung in Zukunft sinken wird.


CEO Frank Mastiaux,
bei EnBW-Hauptversammlung in Karlsruhe

Hinzu kommt, dass das Unternehmen EnBW von erheblichen Schulden geplagt wird. Zum Jahresende beliefen sich - gemäß Bilanz - die langfristigen Schulden auf 24 Milliarden Euro, die kurzfristigen immerhin noch auf 9,5 Milliarden. Bei einem Umsatz von 21 Milliarden ist dies nicht wenig! Vorstandschef Frank Mastiaux bekannte, dass die Rückstellungen für die Pensionäre und die Kernkraftwerke erhöht werden mussten, um dem niedrigen Zinsniveau des Marktes zu begegnen. Kritische Aktionärsvertreter hinterfragten auch den Anstieg des Mitarbeiterstabs auf  20.092 und verglichen sie mit den 58.000 bei Eon, deren Umsatz mit 111,5 Milliarden indes weit höher liegt. Der Vorstand verwies auf die verschiedenartige Strukturen in beiden Organisationen.

Sorgen bereitet dem Vorstand auch der Verfall der Strompreise an der Börse (36 Prozent seit 2011)und die daraus erwachsenden geringen Margen. Auch die Wettbewerbslage hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Die Kunden wechseln immer mehr ihren früher angestammten Versorger, was insbesondere für die Industriekunden gilt. Weil die Stadtwerke und Kommunen häufig ihre Netze aufkaufen, kommt es zum Phänomen der Netzaufsplitterung. Dies hat auch den Kurs der EnBW-Aktie beeinflusst, die seit 2011 von 41 auf derzeit 25 gefallen ist.

Als Leitmotiv gibt der Vorstand aus: Energiewende.Sicher.Machen. Das klingt ein bisschen wie das Pfeifen im Walde, aber was will ein armer Vorstand der EnBW auch öffentlich verkünden, wenn er in einem rot-grün regierten Land bestehen will. Und wenn im Aufsichtsrat  solche Energieexperten, wie Gunda Röstel, die ehemalige Sonderschullehrerin und Vorsitzende der Grünen Partei sitzen. Für 48.000 Euro Aufsichtsratsvergütung per anno, übrigens. (Darüber hinaus bringt Frau Röstel ihre Fachkenntnisse noch in vier weiteren Räten und Beiräten ein).

Dr. Mastiaux sollte in seinen Prognosen allerdings auch nicht übertreiben. So bekannte er sich bei der Aktionärsversammlung mehrfach zu dem bundespolitischen Ziel, im Jahr 2050 volle 80 Prozent der Stromenergie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Und, dass er die EnBW im Jahr 2020 auf erneuerbare Stromerzeugung umgestellt haben werde. Beides ist, mit Verlaub, höchst unwahrscheinlich. Als würstelgestärkter Altrentner prophezeihe ich hingegen folgendes:
1. Das Ziel der Bundesregierung zur 80 %igen Stromerzeugung im Jahr 2050 ist aus technischen und wirtschaftlichen Gründen unerreichbar.
2. Die EnBW wird die politisch gewollte Abschaltung ihrer restlichen beiden "cash-cows" Philippsburg 2 (im Jahr 2019) und Neckarwestheim II (2022) als drittgrößter deutscher Energiekonzern nicht überstehen. Die wenigen Windparks, welche ohnehin nur (nicht planbaren) "Zappelstrom" liefern, reichen bei weitem nicht aus um ein Industrieland, wie Baden-Württemberg, ausreichend mit Grundlaststrom zu versorgen. Da die Gleichstrommonsterleitungen noch lange Zeit von der Bevölkerung blockiert werden, ist nur die Einfuhr von ausländischem Strom eine realistische Option.
3. In jedem Fall wird der Sinkflug der EnBW-Aktie anhalten.

E.ON: aus eins mach zwei

Ende 2013 ist Deutschlands größter Energiekonzern mit einer neuen Unternehmensstrategie an die Öffentlichkeit gegangen. Ihr lag die Einschätzung zugrunde, dass sich seit Fukushima zwei verschiedene Energiewelten entwickelt haben: eine klassische und eine neue. Beide sind nicht unabhängig von einander, im Gegenteil, sie bedingen sich sogar - stellen aber ganz unterschiedliche Anforderungen an das Energieunternehmen. In der neuen Energiewelt kommt es auf erneuerbare und dezentrale Stromerzeugung, intelligente Netze und Kundenorientierung an; in der klassischen Energiewelt ist vor allem Know-how und Kosteneffizienz in der Großstromerzeugung mit konventionellen Kraftwerken gefragt.


E.on hat daraus die Konsequenz gezogen, dass sich der Konzern in zwei unabhängige Firmen aufspalten sollte, die sich jeweils auf die verschiedenen Herausforderungen fokussieren. Ab 1. Januar 2016 wird es daher zwei Gesellschaften geben. So strebt E.on künftig eine Führungsposition bei den erneuerbaren Energien und den innovativen Kundenbeziehungen an; die neue Gesellschaft soll eine starke und gestaltende Rolle bei den klassischen Strom- und Gasgeschäften einnehmen.


Hauptversammlung der E.ON,
in Grugahalle Essen

Inzwischen (Stand April 2015) sind weitere organisatorische Entscheidungen gefallen. Die abgespaltene Schwesterfirma von E.on hat einen neuen Namen: Uniper. Das Kunstwort steht für Unique Performance; es wurde von einem langjährigen Mitarbeiter der E.on vorgeschlagen und hat sich gegen weitere 3000 Vorschläge durchgesetzt. Vorstandsvorsitzender von Uniper wird Klaus Schäfer, derzeit noch Finanzchef der E.on. Der Sitz des Unternehmens wird in Düsseldorf sein, wo es die bisher von E.on benutzten Liegenschaften bezieht. Voraussichtlich wird Uniper 20.000 Menschen beschäftigen, etwa 40.000 werden bei E.on verbleiben. E.on wird weiterhin von Johannes Teyssen geführt werden, was viele Mitarbeiter ziemlich überraschte, denn Teyssen war bislang eher als Kritiker der Energiewende und der erneuerbaren Energien bekannt.

Skeptiker dieser Firmenaufspaltung vermuten in Presseveröffentlichungen, dass E.on die Altlasten aus Atom und Kohle in eine Art öffentliche "Bad Bank" ausgliedern wolle, um das Zukunftsgeschäft mit den erneuerbaren Energien nicht zu gefährden. Die bilanziellen Zahlen im E.on-Geschäftsbericht für 2014 sind nicht berauschend. Das Unternehmen musste einen Rekordverlust von 3,1 Milliarden Euro hinnehmen, wozu auch Fehlinvestitionen in Südeuropa beigetragen haben. Hinzu kommt, das der Konzern auch von immensen Schulden geplagt wird: 63,3 Milliarden Euro im langfristigen und 35,6 Milliarden im kurzfristigen Bereich.

Vattenfall: Rückzug aus der Braunkohle

Die Vattenfall GmbH mit Sitz in Berlin ist eine 100-prozentige Tochter der schwedischen Mutterfirma Vattenfall AB und wird ziemlich eng von Stockholm aus gesteuert. Da der deutsche Bereich in die Bilanz des Gesamtkonzerns konsolidiert ist, sind wenige verlässliche Geschäftszahlen bekannt. Der Umsatz des (deutschen) Unternehmens beträgt ca. 11 Milliarden Euro, es werden rd. 20.000 Menschen beschäftigt. Vattenfall betreibt das Übertragungsnetz 50Hertz sowie die beiden Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel, welche allerdings im Zuge von Fukushima abgeschaltet wurden.

Als Betreiber der Lausitzer Braunkohle-Tagebaue und der Kohlekraftwerke steht Vattenfall immer wieder im Zentrum gesellschaftlicher Konflikte. Der im Herbst 2014 neu ernannte Firmenchef Magnus Hall hat die Braunkohle-Tagebaue samt Kraftwerke zum Verkauf gestellt. Wegen der damit verbundenen und gefährdeten Arbeitsplätze hat dies erhebliche Unruhe bei der brandenburgischen Regierung und den Gewerkschaften ausgelöst. Darüber hinaus hat Vattenfall bei einem amerikanischen Gericht eine Klage in Höhe von 4,7 Milliarden Euro wegen der Stilllegung der beiden genannten Atomkraftwerke eingereicht. Alles zusammen gesehen entsteht der Eindruck, dass sich Vattenfall zumindest partiell aus dem deutschen Bereich zurückziehen möchte.

Kommentare:

  1. Die Genossin Merkel macht unsere Stromerzeuger mit ihrer Planwirtschaft der Energiewende kaputt.
    Gruss Drazen

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  2. Die Manager der Bundesrepublik beanspruchen das sog. „Primat der Politik“ obwohl Sie – im Grundgesetz festgeschrieben - nicht über die dazu erforderliche Fachkunde verfügen müssen. – Auch dieser Passus des Grundgesetzes wird konsequent umgesetzt! - Dieses Mankos auf den Sektor Stromversorgung beschreibt hier der Autor Dr. Willy Marth mit vielen Worten, die man auch so zusammenfassen kann:
    Die zitierten Energieversorger hatten bei politischer Duldung bis zum Jahr 2000 (mit einem Mix aus 30 % Braunkohle, 25% Steinkohle, 30% Kernenergie 10% Erdgas und 5% Wasserkraft) eine sichere, zuverlässige und umweltfreundliche Stromversorgung installiert, die Haushaltsstrom für12 Cent/kWh für Tagstrom und deutlich darunter für Industriestrom sowie Nachtstrom (wie noch heute beim französischen Nachbarn) an Jedermann lieferte.
    Dann schlug „das Primat“ wieder einmal (Alp)Traum zu: Klimaangst auf Objektsuche will 95% dieser Kraftwerke überwiegend durch Windkraft und Solarzellen ersetzen.
    Bekannt ist auch dem Einfältigen, dass Nacht und Wolken die Sonne ausschalten und dass der Wind oft zu stark oder zu schwach bläst. Daher sind alle genannten Kraftwerke grundsätzlich unverzichtbar. Wird ihr Strom dagegen durch Wind und Sonne zu einem kleinen Teil verdrängt, sinken die Erlöse stärker als die Betriebskosten. Konkurs und Blackout sind dann nur eine Frage der Zeit. (Merke: Kernenergie könnte daher in Deutschland nur durch Kohle und Erdgas ersetzt werden!)
    Alle weiteren Kosten für die sog. Energiewende erhöhen den Strompreis (bisher erst auf 28 Cent/kWh, da ist doch noch Luft nach oben, oder?). – Leider steigen die Temperaturen - trotz des Primates der Politik - seit 18 Jahren nicht mehr. (Dabei wären 2 bis 3 Grad doch ein gewinn nicht nur für Deutschland!)
    Ulrich Wolff

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    1. Es scheint als ob es bei der Bundesgestallterin Teflon Merkel empirische Gründe für Entscheidungen nicht mehr Vorherschen sondern die kognitiven Erwägungen ganz den intuitiven gewischen sind.
      Das Resultat sehen wir auch wieder hier,
      "Das Verspielen unserer Zukunft als Industriestandort".
      Danke

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